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Grundrezept Biskuit

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30 Minuten
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4 Eier

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Mit dieser Anleitung gelingt Dir immer das perfekte Biskuit. Dieses Grundrezept liefert ein herrlich fluffiges Resultat und ist super einfach zu backen. Ich bin mit dem Ergebnis wirklich immer zufrieden und aufgrund einer Geheimzutat ist es auch nie zu trocken. Damit wirklich nichts schief geht, habe ich Dir auch ganz viele zusätzliche Tipps zusammengeschrieben. Ich hoffe, sie helfen Dir genauso weiter, wie mir.

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Der kleine aber feine Unterschied zwischen Schaummassen

In der österreichischen und deutschen Zuckerbäckerei gibt es in erster Linie zwei Arten von Schaummassen. Sie bestehen in erster Linie aus Eiern und beinhalten wenig Mehl und Zucker. Fett hingegen ist nicht unbedingt ein Teil der Zusammensetzung. Biskuit enthält grundsätzlich keines, hingegen ist es bei der Wiener Masse ein fester Bestandteil. Hier kommen je 10 g flüssige Butter auf ein verwendetes Ei. Merkt man den Unterschied? Ja! Auf alle Fälle!

Fett egal in welcher Form, macht die Masse elastischer und saftiger, da es hilft die Feuchtigkeit zu speichern.

Was eignet sich wofür?

Klassisches Biskuit:

Wiener Masse:

  • Kuchen
  • Tortenböden

Ich habe schon mal versucht eine Rolle aus Wiener Masse zu formen, aber das Ergebnis ließ eher zu wünschen übrig. Die Konsistenz ist zu weich dafür und dazu kommt noch, dass der gebackene Teig sehr leicht bricht, wenn man versucht ihn zu verbiegen. Aber sie ist eine köstliche Basis für kleine Fruchttörtchen und das ist auch toll.

Die Zutaten

Zum Nachbacken des Biskuits brauchst Du unter anderem diese Zutaten:

  • Eier: Sie sind der Hauptbestandteil. Ich nehme in erster Linie mittelgroße Eier aus Freilandhaltung.
  • Zucker: Er sorgt nicht nur für süße, sondern ist im richtigen Verhältnis verwendet auch für das Volumen verantwortlich.
  • Mehl: Ich nehme immer glattes Mehl (Type 700, in DE 550).
  • Backpulver: Grundsätzlich ist es nicht notwendig, aber ich gebe trotzdem immer ein bisschen was dazu, weil der Teig dadurch einfach stabiler wird.
  • Öl / Butter: Wie bereits erwähnt, macht es die Masse saftiger und insbesondere das Öl ist meine Geheimzutat.

Leichtere und fester Varianten

Ob der Teig sehr leicht und fluffig wie bei einer Topfentorte oder doch etwas fester ist wie bei einer Milchschnitte, kann mit der Zugabe von Mehl und Zucker bestimmt werden. Ihr Anteil bestimmt wie kompakt die Masse wird. Für eine festere Variante ist folgendes Verhältnis, gerechnet auf ein Ei, ein guter Ausgangspunkt:

  • 35 g Mehl
  • 25 g Zucker

Kann ich den Teig aromatisieren?

Aber natürlich! Das geht sogar sehr gut. Biskuit lässt sich hervorragend mit verschiedenen Aromen verfeinern. Hierfür eignet sich zum Beispiel folgendes:

  • Kakao: Dieser ersetzt das Mehl 1:1.
  • Nüsse: 3 Teile fein gemahlene Nüsse können statt einem Teil Mehl verwendet werden.
  • Zitronen- und Orangenzesten, Vanille und Zimt: Ich rühre sie einfach unter das Mehl.

Rezept anpassen

Ich habe das Rezept auf 4 Eier eingestellt, da diese Menge für einen kleine Torte im Durchmesser von 18 cm oder auch eine kleine Roulade passt. Je nach dem welche Anzahl Du unter Portion einstellst, ändert sich die Menge der übrigen Zutaten automatisch.

Zu sehen ist ein Tortenboden aus Biskuit auf einem goldenen Abkühlgitter. Die luftige, leichte Textur ist super zu erkennen. Im Hintergrund steht eine Schale mit Eiern.

Die Zubereitung

Die Biskuit-Masse ist besonders luftig, weil sie mit Hilfe der Zwei-Kessel-Methode zubereitet wird. Dabei werden die Eier getrennt voneinander mit jeweils der halben Menge Zucker aufgeschlagen. Zum Eiklar kommt zusätzlich noch eine Prise Salz für mehr Stabilität dazu. Der Eischnee ist fertig, wenn er einen seidigen Glanz hat und nicht mehr herausfällt, wenn Du die Schüssel auf den Kopf drehst. Damit er sich perfekt aufschlagen lässt, dürfen das Gefäß bzw. die Quirl nicht fettig sein. Auch Reste von Eigelb im Eiklar können sich negativ auswirken. Daher unbedingt aufpassen, beim Aufschlagen!

Damit beim Rühren nicht zu viel Luft verloren geht und die Masse fluffig bleibt, empfehle ich Dir ein zügiges sanftes Unterheben. Wobei es wichtig ist zuvor kurz den Eischnee einzurühren und dann erst das Mehl. Das Fett, egal in welcher Form, kommt immer erst zum Schluss, andernfalls verliert die Masse rasch an Volumen und das wollen wir nicht.

weitere Tipps

  • Fette bei einer Backform nur den Boden ein, damit sich das Biskuit an den Rändern festhalten kann und seitlich nicht absackt.
  • Streiche die Masse immer mit einer Winkelpalette glatt, damit Du eine gleichmäßige Oberfläche erhälst.
  • Heize den Backofen vor und backe den Teig eher kurz (je nach Form) bei hoher Temperatur.
Zwei Tortenböden liegen übereinander gestapelt auf einem Abkühlgitter. Sie sind saftig, zugleich luftig und eignen sich super zum Füllen.

Nie wieder fertige Backmischungen

Nun hast Du das notwendige Wissen, um Biskuit selber backen zu können. Ab jetzt kannst Du locker auf fertige Backmischungen aus dem Supermarkt verzichten. Selber gemacht schmeckt es ohnehin am Besten. Lass es Dir schmecken! Ich genieße jetzt jedenfalls gemeinsam mit meiner Familie den Kuchen gefüllt mit einem köstlichen Nutella-Frischkäse-Frosting. Mjam. Das habe ich schon öfter gemacht und das ist soooo gut. Probiere es einmal aus.

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Zwei Biskuit-Böden liegen leicht verschoben auf einem goldenen Abkühlgitter. Im Hintergrund sind Eier zu sehen. Die feine Textur des Gebäcks ist sehr gut zu erkennen.

Biskuit Grundrezept

Dieses Biskuit Grundrezept eignet sich für Tortenböden und Rouladen gleichermaßen. Es ist einfach zu machen und gelingsicher. Das Ergebnis ist fluffig, locker und schmeckt sehr gut. Aufgrund der Zugabe von etwas Öl und Backpulver ist der Teig sehr stabil.
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Vorbereitung 20 Minuten
Backen / Kochen 10 Minuten
Gesamt 30 Minuten

Portionen

4 Eier

Zutaten

  • 4 Eier
  • 100 g Mehl Type 700 / 550
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Öl neutrales Pflanzenöl
  • 1 Prise Bourbon-Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver

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Zubereitung

  • Die Eier trennen.
  • Eiklar mit der Hälfte des Zuckers und einer Prise Salz zu einem festen Schnee aufschlagen.
    Stabil aufgeschlagener Eischnee.
  • Die übrige Hälfte des Zuckers mit den Eigelben zu einer cremigen, weißlichen Masse aufschagen.
  • Nun vorsichtig den Eischnee unter die Eigelb-Zucker-Masse rühren.
    Eischnee wird vorsichtig unter die Eigelb-Zucker-Masse gerührt.
  • Das Mehl vermischt mit dem Backpulver hinzufügen.
  • Zum Schluss das Öl untermengen.
  • Die Masse nun in eine kleine Kuchenform geben oder gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufstreichen.
    Biskuitmasse wird in einer Kuchenform verteilt.
  • Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen und das Biskuit ca. 35 Minuten (Kuchenform, 18 cm Durchmesser) oder ca. 10 Minuten (verstrichen am Backblech).

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Das ist das Profilbild von Kathi von kathikulinarisch.de

Ich liebe es zu backen und bin eine leidenschaftliche Köchin, die gerne Neues ausprobiert. Gelingsichere, leckere Rezepte sind mir besonders wichtig. Von einfach bis anspruchsvoll, ich stürze mich gerne in bekannte und unbekannte kulinarische Abenteuer. Diese Passion will ich mit Dir hier teilen! Sie ist das Herz meines Blogs. Ich bin Mama von zwei aufgeweckten Kindern, die oft in der Küche mithelfen und stets für Abwechslung im Alltag sorgen.

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