Rezept

Startseite » Backen » Kuchen & Torten » Herbstliche Maronenroulade für den Kaffeetisch

Herbstliche Maronenroulade für den Kaffeetisch

Kathi kulinarisch Profilbild für die Kontakt-Seite

|

4
|

40 Minuten
|

1 Stück

Kathi kulinarisch Profilbild für die Kontakt-Seite

|

4
|

40 Minuten
|

1 Stück

Diese köstliche Maronenroulade aus einem feinem Biskuit und einer sahnigen Maronen-Mascarponecreme hat zuletzt bei meiner Familie für Begeisterung gesorgt. Insbesondere mein Sohn hätte am Liebsten die ganze Mehlspeise alleine aufgegessen, so gut hat sie ihm geschmeckt. Aber ganz ehrlich, ich hätte es ihm am Liebsten gleich getan. Sie war einfach so lecker! Allein schon deswegen möchte ich Dir das Rezept nicht vorenthalten, wäre doch sehr schade, wenn Du um diesen Genuss umfallen würdest.

|

|

4
|

40 Minuten
|

1 Stück

Herbstgenuss vom Feinsten

Auch wenn es inzwischen gekochte Maroni oder Maronipüree das ganze Jahr über zu kaufen gibt, erst im Herbst freue ich mich so richtig auf diese Früchte und eine leckere Biskuitrolle mit Kastaniencreme. Dann haben sie Saison und passen perfekt zu meiner Stimmung und dem manchmal trüben Wetter, wie es heute wieder auf der Tagesordnung stand. Doch damit nicht genug, diese Mehlspeise bietet noch mehr Vorzüge.

  • Die Maronenroulade lässt sich super und vor allem zügig vorbereiten.
  • Die Rolle passt auch hervorragend bei besonderen und festlichen Anlässen, wie zum Beispiel Weihnachten oder einem Geburtstag.
  • Das Rezept lässt sich variieren und kann mit Rum und Kirschen ergänzt werden.
Eine leckere Biskuitroulade gefüllt mit Kastaniencreme wurde am Kaffeetisch bereit gestellt. Im Hintergrund sind ein paar Maronen zu sehen.

Die wichtigsten Zutaten im Überblick

Es ist erstaunlich, dass dieses leckere Dessert mit relativ wenigen Zutaten auskommt. Die Wichtigsten habe ich Dir hier aufgelistet, alle übrigen – vor allem die Standardzutaten – findest Du direkt in der Rezeptkarte.

  • Maronen: Es können Püree als auch vorgekochte Früchte verwendet werden. Was ich aber auf keinen Fall nehmen würde, sind bereits vorgesüßte Cremen im Glas, die es von verschiedenen Herstellern gibt. Ich finde sie schmecken teilweise furchtbar und über den viel zu hohen Zuckeranteil will ich gar nicht reden. Er ist jedenfalls erschreckend.
  • Mascarpone: Ich verwende diesen Frischkäse sehr gerne für Füllungen. Er hat nämlich eine sehr stabile Konsistenz. Das spart etwas an Sahnesteif.
  • Sahne: Sie bringt Lockerheit in die Creme und ist damit unverzichtbar für die Maronirolle.
  • neutrales Pflanzenöl: Es macht das Biskuit ein wenig elastischer. Ich greife meistens zu Rapsöl.

Geschält und vorgekocht oder doch besser Frischware?

Offen und ehrlich gesagt, ich kaufe mir für Desserts mit Esskastanien nur noch abgepackte, vorgekochte, tafelfertige Ware. Das erspart mir viel Zeit und Ärger. Denn die Qualität der frischen Maronen im Netz lässt oft zu wünschen übrig. Mir ist es schon so oft passiert, dass ein Großteil davon wegen Wurmfraß und Fäule in der Biotonne landete. Von jenen, die sich trotz korrekter Zubereitung nicht schälen ließen will ich gar nicht reden. Am Ende hatte ich dann viel Arbeit, aber dafür kaum verwertbare Früchte. Diesen Ärger wollte ich mir bei der Maronenroulade sparen.

Diese Maroniroulade ist auf einer weißen Platte angerichtet. Darunter liegt ein blaues Tuch.

Die Zubereitung

Ich lege ein Backblech mit Backpapier aus und verstreiche darauf mit einer Winkelpalette die Biskuitmasse. Sie sollte nicht zu dünn und auch nicht zu dick aufgetragen werden, ansonsten kommt es später schnell zu Rissen. Diese sind zwar nicht schlimm und tun dem Geschmack keinen Abbruch, aber sie sind ein optisches Problem. Ich ärgere mich jedenfalls immer sehr darüber, auch wenn man sie bei der Maronenroulade mit dem Kakao zumindest etwas kaschieren kann.

Wenn es fertig gebacken ist, rolle ich das heiße Biskuit mit Hilfe des Backpapiers auf. Damit ich mir die Finger nicht verbrenne, ziehe ich dafür immer feine Baumwollhandschuhe an. Diese haben sich wirklich bewährt. Ein spezielles Hilfsmittel zum Formen habe ich bis jetzt noch nie verwendet und habe es bislang auch noch nicht vermisst.

Sobald das Biskuit etwas abgekühlt ist, mache ich die Rolle wieder auf und entferne das Papier. Nachdem vollständigen auskühlen, fülle ich sie mit Creme.

Eine angeschnittene Maronirolle ist auf einer weißen Platte angerichtet. Im Hintergrund ist eine Schale mit vorgekochten Esskastanien zu sehen.

Dann fehlt jetzt nur noch …

… eine Tasse frisch gebrühter Kaffee oder Tee und schon kann es mit der Schlemmerei los gehen. Eine zusätzliche Portion Schlagobers ist nicht notwendig. Jedenfalls wäre sie mir zur Maronenroulade viel zu üppig.

Einfacher Call to Action für die Anmeldung zum Newsletter.
Eine frisch gebackene Maronenroulade ist am Kaffeetisch angerichtet. Ein Stück steht schon zum Essen bereit.

Maronenroulade

Diese Biskuitroulade mit Kastaniencreme ist schnell gemacht und begeistert jeden Maroni-Liebhaber.
Rezept drucken

Bewerten

5 von 4 Bewertungen – Deine Bewertung fehlt noch!
Vorbereitung 10 Minuten
Backen / Kochen 30 Minuten
Gesamt 40 Minuten

Portionen

1 Stück

Zutaten

Biskuitteig

  • 5 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Packung Bourbon-Vanillezucker
  • 1 EL Öl neutrales Pflanzenöl, z.B. Raps oder Sonnenblume
  • 1 Prise Salz

Kastanienpüree

  • 200 g Maroni geschält, gegart, essfertig
  • 50 ml Sahne
  • 40 ml Wasser
  • 60 g Zucker
  • 1 Packung Bourbon-Vanillezucker

Maronicreme

  • 250 g Maronipüree in etwa
  • 200 g Mascarpone
  • 200 g Sahne
  • 1 EL Zucker
  • 1 Packung Sahnesteif

Deko

  • Kakao zum Bestreuen

Zum Ausstreichen in die Box tippen!

Ersatzzutaten-Rechner
Folge mir auf Instagram:@kathikulinarisch

Zubereitung

Teig zubereiten

  • Die Eier trennen und die Eigelbe mit ca. 30 g Zucker cremig aufschlagen bis sich eine weißliche Masse bildet.
  • Den restlichen Zucker zu den Eiklaren geben und mit einer Prise Salz zu einem steifen Schnee aufschlagen.
  • Nun den Eischnee vorsichtig unter die aufgeschlagenen Eigelbe heben.
  • Zum Schluss Mehl, Backpulver und Öl kurz einrühren.
  • Die Masse gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.
    Biskuitmasse wird vorsichtig am Backblech mit einer Palette verstrichen.
  • Das Biskuit im vorgeheizten Ofen bei ca. 180°C Heißluft 13 min lang backen.
  • Anschließend sofort aufrollen, etwas auskühlen lassen und dann das Backpapier entfernen.

Püree herstellen

  • Das Wasser gemeinsam mit dem Zucker aufkochen bis ein zähflüssiger, leicht goldener Saft entsteht.
  • Dann die Sahne, die Maroni und den Vanillzucker hinzugeben.
  • Daraus mit dem Stabmixer ein Püree herstellen.

Maronencreme mischen

  • 250 g Maronenpüree abwiegen und vorerst beiseite stellen.
  • Die Sahne mit dem Zucker und dem Sahnesteif aufschlagen.
  • Die Mascarpone hinzugeben und nochmals kurz durchmixen.
  • Zum Schluss das Maronenpüree unterheben.

Roulade fertig stellen

  • Das ausgekühlte Biskuit mit der Maronencreme befüllen und danach mit Kakao bestreuen.
  • Die Maronenroulade kann nun serviert werden.

Video

Teilen

Shop
Hast Du das Rezept probiert?Ich freue mich über ein Kommentar!

Das ist das Profilbild von Kathi von kathikulinarisch.de

Ich liebe es zu backen und bin eine leidenschaftliche Köchin, die gerne Neues ausprobiert. Gelingsichere, leckere Rezepte sind mir besonders wichtig. Von einfach bis anspruchsvoll, ich stürze mich gerne in bekannte und unbekannte kulinarische Abenteuer. Diese Passion will ich mit Dir hier teilen! Sie ist das Herz meines Blogs. Ich bin Mama von zwei aufgeweckten Kindern, die oft in der Küche mithelfen und stets für Abwechslung im Alltag sorgen.

6 Gedanken zu „Herbstliche Maronenroulade für den Kaffeetisch“

5 from 4 votes

Schreibe einen Kommentar

Rezept Bewertung