Du hast sie bestimmt auch schon mal auf Instagram entdeckt. Ja genau, ich meine diese niedlichen Rentier Kekse im Stile von Linzer Plätzchen. Ganz ehrlich, ich war sofort verliebt ihn sie und musste sie sofort ausprobieren – ganz zur Freude meiner Kinder. Sie waren auch schnell zu begeistern und keine Stunde später standen wir schon dritt in der Küche, ausgestattet mit Schürze und Kochlöffel ging es ans Werk. Mein Rezept teile ich sehr gerne mit Dir!
Mal etwas Neues probieren
Kekse backen zur Adventzeit hat bei uns in der Familie Tradition, jedes Jahr gibt es die Klassiker wie Vanillekipferl, Lebkuchen, Mandelstangen und natürlich die zarten Buttertörtchen. Doch hin und wieder ist es auch an der Zeit für etwas Neues, selbst wenn es “nur” Altbewährtes im Neuen Design ist. Wie in diesem Fall.
Aber ist das schlimm? Nein, für mich jedenfalls nicht. Ich konnte mich hier beim Verzieren so richtig austoben und alleine deswegen hat sich dieses Weihnachtsprojekt schon gelohnt.
Die wichtigsten Zutaten
Für die Rentier Kekse habe ich unter anderem die nachfolgenden Zutaten eingekauft. Vielleicht hast Du das eine oder andere auch schon für besorgt. Das wäre ja perfekt! Eigentlich solltest Du alles in einem größeren Supermarkt bekommen. Ich kenne nämlich inzwischen kaum noch eine Kette, die zu Weihnachten nicht ganz viel zum Backen im Angebot hätte.
- Ribiselgelee: Am Dekorativsten ist natürlich eines aus den roten Beeren. Es geht aber auch exotischer, wie zum Beispiel mit Granatapfelmarmelade.
- Schokoladenfettglasur: Diese benötigst Du für das Geweih und zum Festkleben der Augen.
- Zuckeraugen: Ich kaufe hier immer die 100 Stück Packung voll gefüllt mit einzelnen, losen Augen. Denn meine Kinder sind von Süßigkeiten, die eine gewisse Lebendigkeit ausstrahlen begeistert. Naja, man kann es ihnen nicht verübeln.
Zubereitung
In Grundzügen habe ich mich an das Basisrezept gehalten, welches ich hier für Dich zusammengeschrieben habe. In diesem Beitrag findest Du auch alle wichtigen Infos wie man Mürbeteig am Besten verarbeitet. Wenn Du Dich nicht dahin klicken möchtest, dann habe ich nachfolgend eine ganz kurze Zusammenfassung für Dich:
- Die Zutaten müssen kühl verarbeitet werden.
- Der Teig sollte nach dem Kneten etwa 30 min im Kühlschrank rasten.
- Es sollten immer nur kleine Portionen am Stück verarbeitet werden, damit die Masse nicht warm und klebrig wird.
So kommen die Löcher in die Plätzchen
Lange habe ich überlegt, womit ich die Löcher in einen Teil der Rentierkekse machen könnte. Denn sie sollten weder zu groß noch zu klein sein. Die Nase ist ja schließlich ihr zentrales Merkmal. Schlussendlich habe ich hierfür die Rückseite einer meiner Spritztüllen verwendet. Das hat super funktioniert und auch die Teigreste ließen sich gut entfernen. Wichtig ist jedenfalls, dass der Durchmesser der Nase im Verhältnis zur Größe des Keksausstechers für die Kreise passt. Sonst sieht es einfach ein bisschen komisch aus.
Fettglasur mit Schokogeschmack verarbeiten
Ich nehme zum Verzieren sehr gerne schokoladige Fettglasur. Sie lässt sich schnell in der Mikrowelle schmelzen und ist nach dem vollständigen Trocknen fest. Zum Aufragen verwende ich eine Dekorierflasche mit einer feinen etwa 1-2 mm starken Lochtülle. Beim Verarbeiten muss ich mich allerdings immer ein wenig beeilen, denn sie kühlt relativ rasch aus und ist dann, naja, wieder fest. Zur Not kann man sie aber wieder erwärmen und weiternutzen.
Und was kommt als nächstes?
Als wir mit unseren Rentierkeksen fertig waren und allesamt gemütlich beim Esstisch zusammensaßen, machte ich mir natürlich schon wieder darüber Gedanken, was ich als nächstes für Weihnachten vorbereiten könnte. Ein bisschen Zeit ist ja noch bis zum großen Fest. Ich spiele jedenfalls mit der Idee gebrannte Mandeln zu machen. Die sind ebenso lecker wie diese Plätzchen, die ich jetzt sofort vernaschen muss.
Rentier Kekse selber machen
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Portionen
Zutaten
Teig
- 300 g Mehl Type 700 / 550
- 200 g Butter kalt, in kleine Würfel geschnitten
- 100 g Puderzucker
- 1 Eigelb
- 1 Prise Bourbon-Vanille gemahlen
zum Verzieren
- Zuckeraugen
- Johannisbeergelee
- Wasser
- Schokolade-Fettglasur Vollmilch oder Zartbitter
Zum Ausstreichen in die Box tippen!
Ersatzzutaten-RechnerZubereitung
Teig zubereiten
- Mehl, Butter, Puderzucker, Eigelbe und Bourbon-Vanille-Pulver in eine Schüssel geben und rasch zu einer geschmeidigen Masse verkneten.
- Diese nun ca. 30 Minuten in Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank abkühlen und rasten lassen.
- In kleinen Portionen Teigplatten von einer Dicke von etwa 2 mm ausrollen und runde Kreise ausstechen.

- Bei der Hälfte der Kreise ein weiteres Loch in etwa der Mitte ausstechen.

- Die Plätzchen im vorgeheizten Backrohr bei etwa 160°C Heißluft goldgelb backen and anschließend auskühlen lassen.
Dekorieren
- Etwa drei bis vier Esslöffel Johannisbeergelee mit etwa einem Esslöffel Wasser so weit erhitzen bis es wieder flüssig ist und umgehend in eine Dekorierflasche füllen.
- Die Marmelade auf die vollen Plätzchen auftragen und jeweils mit einem Keks mit Loch zusammensetzen. Bei Bedarf die Nase die etwas großzügiger mit Gelee Auffüllen.

- Die Schokoladen-Fettglasur nach Anleitung schmelzen und ebenfalls in eine Dekorierflasche mit feiner Tülle umfüllen. Die Zuckeraugen mit Schokoladenpunkten festkleben und das Geweih aufmalen.

- Die Rentier Kekse schmecken am Besten, wenn man sie etwa drei Tage lang durchziehen lässt.
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Gutes Gelingen beim Nachbacken der Rentier Kekse!
Bis bald und baba,
Kathrin

Sehr inspirierend!
Schauen richtig süß aus und eine tolle Idee wie man Mürbeteigkekse richtig lustig für Kinder machen kann werde es für meine Enkerl auch ausprobieren gratuliere
Das freut mich!
Hervorragendes Rezept, passt genau für Weihnachten.
So eine süße Idee!